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  • AutorenbildAngela Gehrig-Weuste

Homöopathie und Energietherapie bei Schlafstörungen

Aktualisiert: 23. Okt. 2023

Haben Sie heute gut geschlafen? Fühlen Sie sich fit und erholt? Oder «schleppen» Sie sich durch den Tag? Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden von Erwachsenen. Fast jede vierte Person leidet darunter.



Frau streckt sich nach dem Schlaf

In diesem Blog-Beitrag erfahren Sie:


  • Welche Arten von Schlafstörungen es gibt

  • Wie Homöopathie bei Schlafstörungen eingesetzt wird

  • Wie Energietherapie Ihnen bei Schlafstörungen helfen kann

  • Was Sie selber tun können


Die Mehrzahl der Erwachsenen braucht 7 – 8 Stunden Schlaf pro Nacht. Einige Menschen kommen mit 6 Stunden aus, andere brauchen 10 Stunden. Bereits an diesem Punkt zeigt sich, dass auch der «normale» Schlaf von Person zu Person unterschiedlich ist. Neben der Regeneration finden auch viele körpereigene Reparaturvorgänge verstärkt nachts statt, so z.B. Wundheilungsprozesse und die Bekämpfung von Krankheitserregern.

Es erstaunt also nicht, dass durch wiederholte Störungen des Schlafes weitere Beschwerden wie Kopfschmerzen*, Magenprobleme, Herz- und Kreislaufkrankheiten, aber auch Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit oder sogar Depressionen entstehen oder deutlich verstärkt werden.

Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?

  • Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnie): Die Dauer bis zum Einschlafen beträgt mehr als 30 Minuten oder man wacht mitten in der Nacht/viel zu früh auf und kann nicht mehr einschlafen.

  • Übermässige Tagesschläfrigkeit (Hypersomnie): Schlafbedürfnis verlängert (mehr als 10 Stunden), extreme Müdigkeit, trotz langem Schaf

  • Schlafbezogene Atmungsstörungen: Atemstillstände während dem Schlaf (Schlafapnoe)

  • Schlafbezogene Bewegungsstörungen: unruhige Beine (Restless-Legs-Syndrom) oder wiederkehrende Bewegungen von Armen und Beinen (Periodic Limb Movement Disorder)

  • Parasomnien: dazu zählen Schlafwandeln, Alpträume und Zähneknirschen

  • Zirkadiane Rhythmusstörungen: Wachphasen sind in die Nacht verschoben und Schlafphasen in den Tag, wie nach einer Flugreise durch unterschiedliche Zeitzonen oder bei Schichtarbeitenden.


Alle diese Formen der Schlafstörung gehören zu den primären Schlafstörungen. Sie treten ohne eine zugrundeliegende Krankheit auf. Sekundäre Schlafstörungen werden hingegen durch eine andere organische oder psychiatrische Erkrankung (z.B. Depression, Angststörung) ausgelöst.


Homöopathie bei Schlafstörungen

Im Rahmen eines ausführlichen Gespräches werden so viele Aspekte wie möglich erfasst: um welche Art der Schlafstörung (siehe oben) handelt es sich? Seit wann besteht die Schlafstörung? Gab es einen konkreten Auslöser, z.B. eine akute Krankheit oder ein emotional aufwühlendes Erlebnis? Wann ist der Schlaf stärker beeinträchtigt, wann weniger? Auch die Zeit des Erwachens ist wichtig. Sie kann unter anderem auf eine Beziehung zu anderen Organen hinweisen.

Das homöopathische Mittel wird stets für den betroffenen Menschen verschrieben und muss individuell gewählt werden. Nur wenn der Mensch als Ganzes gestärkt ist, verschwinden die Beschwerden langfristig. Deshalb werden neben der Schlafstörung auch weitere körperliche Beschwerden sowie geistige und seelische Aspekte erfasst. Je nach Beschwerdebild verschreibe ich zusätzlich eine pflanzliche Tinktur oder Bachblüten.


Die Anzahl der benötigten Folgetermine ist abhängig von der Art der Schlafstörung, der Intensität und der Dauer seit welcher die Schlafstörung besteht.


Sie möchten endlich wieder gut schlafen? Rufen Sie mich an (062/824 54 44) oder buchen Sie Ihren Termin bequem online.


Energietherapie bei Schlafstörungen

Auch hier werden die Eckpunkte der Beschwerden im Rahmen eines – sehr viel kürzeren – Gespräches erfasst. Die Behandlung erfolgt über sanfte Berührungen am bekleideten Körper. Oft steht bei der ersten Behandlung eine Beruhigung des Nervensystems im Vordergrund.


Länger anhaltende Schlafstörungen sind in der Regel mit unterliegenden Themen oder weitere Beschwerden verknüpft, sodass der Fokus von Behandlung zu Behandlung wechseln kann. Der Körper «lernt wieder» sich auch in schwierigen Momenten oder bei schwierigen Themen mehr und mehr entspannen. Zu Beginn ist dies vielleicht nur während der Behandlung und kurz danach möglich, doch dann dehnt sich dieser Zeitrahmen immer weiter aus.


Sie sehnen sich nach regelmässigem Schlaf und Entspannung und möchten die damit verbundenen Themen gezielt angehen? Buchen Sie heute noch Ihren ersten Termin: www.gehrig-weuste.ch/termin-online-buchen




Energietherapie und Homöopathie können sowohl kombiniert als auch als einzige Behandlungsart durchgeführt werden. Selbstverständlich können beide Therapien auch ergänzend zu einer schulmedizinischen Behandlung durchgeführt werden.



Schlafstörungen von Frauen können auch einen Zusammenhang mit hormonellen Beschwerden haben. In diesem Fall sind sie gehäuft während bestimmten Zeiten des Zyklus (z.B. vor der Menstruation) und können von anderen hormonellen Beschwerden begleitet sein. Mehr dazu lesen Sie hier: www.gehrig-weuste.ch/Hormonkompass/Modul2


Das können Sie selber tun bei Schlafstörungen:

Die Hormone Melatonin, Serotonin und Cortisol steuern unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Die regelmässige Ausschüttung dieser Hormone wird leider durch unseren modernen Lebensstil oft behindert. Mit den folgenden Massnahmen unterstützen Sie den natürlichen Rhythmus:

  • Tanken Sie täglich Sonnenlicht (dies erhöht die Hormonproduktion)

  • Versuchen Sie, möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen

  • Blaulichtfilter an elektronischen Geräten installieren und ab 18 Uhr aktivieren

Auch das Schlafzimmer kann unseren Schlaf fördern oder behindern. Achten Sie auf:

  • Kühlere Temperatur als in den übrigen Räumen (16 - 18 Grad) – aber: gut einschlafen können wir nur mit warmen Füssen. Bei Bedarf deshalb Bettflasche oder Bettsocken verwenden

  • Gute Verdunklung, notfalls Augenmaske tragen

  • Keine elektrischen Geräte im Schlafzimmer


Weitere Möglichkeiten:

  • warmes Fussbad, 36 - 38 Grad - (bei Krampfadern höchstens 36 Grad und nur bis zu den Knöcheln), Dauer 10 - 20 Minuten, danach kurz kalt abgiessen

  • Koffein, Alkohol und Nikotin beeinträchtigen die Schlafqualität. Vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke nach 16 Uhr, versuchen Sie Alkohol- und oder Nikotinkonsum einzuschränken

  • Bewegen Sie sich regelmässig. Wichtig: In den Stunden vor dem Einschlafen sollten Sie anstrengendes Training vermeiden. Ein abendlicher Spaziergang, Yoga- oder Entspannungsübungen können aber helfen, innerlich zur Ruhe zu kommen


Pflanzliche Mittel bei Schlafstörungen:

Ich arbeite in der Regel mit Ceres-Tinkturen, da ich von deren Qualität und Herstellung überzeugt bin. Bei anderen handelsüblichen Tinkturen muss meist eine höhere Tropfenzahl eingenommen werden. Wichtig: nehmen Sie die Tinkturen 14 Tage lang ein, bevor Sie die Wirkung beurteilen.


Avena sativa Urtinktur (Hafer) Einnahme: 1 – 2 x täglich 2 – 5 Tropfen oder 1 x täglich vor dem Schlafen 3 – 7 Tropfen in wenig Wasser. Hafer wirkt nervenstärkend und kann den gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus wieder einpendeln. Sein Einsatz hat sich auch nach langdauernden Krankheiten bewährt.

Lavandula Urtinktur (Lavendel) Einnahme: 1 – 3 x täglich 2 – 5 Tropfen in wenig Wasser gelöst. Lavendel wirkt beruhigend, entspannend, blähungswidrig und entzündungshemmend. Auch bei Ängsten und Lebenskrisen ein wichtiges Mittel Passiflora incarnata Ø (Passionsblume) Einnahme: 5 – 10 Tropfen vor dem Schlafen in wenig Wasser gelöst. Passionsblume wirkt bei psychischen Unruhezuständen, wenn wir uns Sorgen machen oder wenn Unruhezustände verbunden sind mit Schmerzen in der Herzgegend (abklären lassen!) oder Spannungskopfschmerzen



*Eine im März 2023 publizierte Meta-Analyse zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem zirkadianen System (unsere innere Uhr) und Cluster-Kopfschmerzen oder Migräne. Die Studienergebnisse belegen, dass Behandlungsansätze, die auf dem zirkadianen Rhythmus basieren ein hohes Potenzial haben. Bei diesen Behandlungen kann sowohl eine Veränderung der zirkadianen Faktoren im Vordergrund stehen, als auch die Einnahme von Medikamenten zu bestimmten Zeiten. (Universität Texas, Studienautor Mark Joseph Burish)

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